NFS Manager

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NFS Manager

Bekannte Fehler und Probleme

Es gibt im Moment keine Punkte, die zusätzliche Hinweise erforderlich machen würden.

Wichtige Hinweise

Nach einem Upgrade auf macOS 10.13 High Sierra oder höher liest ein Client möglicherweise Dateien von NFSv4-Servern nicht mehr korrekt, die mit früheren Versionen von macOS oder OS X angelegt wurden: Falls Sie ältere Versionen des Betriebssystems verwendet haben, um Macintosh-Dateien auf einem NFSv4-Server zu schreiben und die Server-Implementation unterstützt benannte Attribute und die Dateien verwenden Erweiterte Attribute oder Dateizweige (Forks), dann können diese Attribute und Forks nach einem Upgrade auf macOS 10.13 High Sierra vorübergehend unzugreifbar werden.

Abhilfe: Dies ist ein dokumentierter Strategiewechsel in Apples NFSv4-Klient für High Sierra. Falls Sie weiterhin benannte Attribute über NFSv4 nutzen möchten, muss eine neue NFSv4-Mount-Option auf jedem Klienten eingeschaltet werden. Diese Option wird in NFS Manager Erweiterte Attribute und benannte Dateizweige (Forks) erzwingen falls von Server unterstützt genannt. Geben Sie für Apples Dokumentation den Befehl man 5 nfs im Terminal ein.


Wenn Sie den Aktivierungsort eines Automounts zur Seitenleiste des Finders hinzufügen, entfernt ihn der Finder möglicherweise: Falls Ihr System dazu eingerichtet ist, automatische NFS-Aktivierungen zu verwenden, zieht ein Benutzer möglicherweise den obersten Ordner eines automatisch aktivierten Dateisystems oder ein Objekt innerhalb dieser Hierarchie in den Abschnitt Favoriten der Seitenleiste eines Finder-Fensters. Auf diese Weise kann eine Autoaktivierung schnell angestoßen werden, ohne dass ein zusätzliches Alias-Objekt auf dem Schreibtisch verwendet werden muss. Allerdings kann der Finder solche Einträge in der Seitenleiste unerwartet verlieren.

Abhilfe: Dies ist ein bekanntes Problem des Finders. Der Benutzer muss den Eintrag in der Seitenleiste neu anlegen. Zurzeit ist keine andere Abhilfe bekannt. Wir hoffen, dass Apple dieses Problem in zukünftigen Versionen von macOS behebt.


Wenn Sie einen macOS-Server verwenden, um Privatordner von Nutzern freizugeben, kann ein Benutzer, der eine andere Version von macOS als Klient für den Privatordner verwendet, von schleichender Zerstörung der Adressbuch-Datenbank oder dem kompletten Verlust dieser Datenbank betroffen sein: Falls Sie einen macOS-Computer dazu konfiguriert haben, Privatordner von Netzwerkanwendern („Home Directories“) im Netz anzubieten und Benutzer auf Client-Computern beim Zugriff auf ihre Privatordner eine Version von macOS verwenden, die anders ist, als die des Servers, kann die Server-Version von Spotlight die Adressbücher der Benutzer schwer beschädigen. (Beispielsweise wenn auf dem Server Mac OS X 10.6 Snow Leopard läuft und auf dem Klienten OS X 10.11 El Capitan). Dies kann zu schleichender Zerstörung von Einträgen im Adressbuch bis hin zum Totalverlust der kompletten Adressdatenbank führen. Adressbuchdienstklienten, wie z.B. die Programme Mail, iCal, Safari oder die macOS-Rechtschreibprüfung können als Folge davon ebenso ausfallen und hierdurch hängen oder abstürzen.

Abhilfe: Apple ist dieses Problem seit sehr langer Zeit bekannt. Das Problem betrifft alle Dateiserverprotokolle (wie AFP, NFS oder SMB). Sie sollten es vermeiden, Server und Klienten verschiedener Versionen von macOS, OS X oder Mac OS X in einem einzelnen Netz zu mischen. Mit Mac OS X 10.7 und höher (auf dem Server) können Sie auch den internen Benutzer-Account _spotlight zusammen mit Zugriffssteuerungslisten (ACLs) verwenden, um zu steuern, welche Teile des Dateisystems für Spotlight les- und schreibbar sein sollen.


Wenn Sie heruntergeladene Dateien auf einen NFS-Server kopieren, kann sich macOS bei bestimmten Dateitypen weigern, solche Dateien später zu öffnen: Laden Sie mit macOS eine Datei herunter und speichern Sie diese Datei durch nachträgliches Kopieren an eine Position, die sich auf einem NFS-Dateiserver befindet, können Sie möglicherweise die Datei später nicht öffnen. Stattdessen zeigt macOS die falsche Fehlermeldung an „Dateiname ist beschädigt und kann nicht geöffnet werden. Es empfiehlt sich, das Objekt in den Papierkorb zu bewegen.“

Abhilfe: Apple ist dieses Problem bekannt. Das Problem betrifft alle Dateiserver-Protokolle, die erweiterte Attribute emulieren müssen. Direkte Schreiboperationen (z.B. das Ablegen einer heruntergeladenen Datei in einen Downloads-Ordner, der sich auf einem NFS-Server befindet) sind nicht betroffen, sondern nur darauf folgende Kopiervorgänge (z.B. vom Downloads-Ordner in einen anderen Ordner). Es gibt zwei mögliche Behelfslösungen: (1) Kopieren Sie die Datei vor dem Öffnen auf die lokale Platte des Computers. (2) Löschen Sie das Attribut, das die Datei als heruntergeladen markiert, durch Eingabe des Befehls xattr -d com.apple.quarantine pfad, wobei pfad durch den Pfad der betroffenen Datei ersetzt werden muss. Falls die Datei in Wirklichkeit ein Paket (Bundle) ist (z.B. ein Programm), verwenden Sie xattr -d -r com.apple.quarantine pfad.


Manche Programme können Dateien von NFS-Servern nicht verarbeiten, wenn diese Dateien nicht mit dem identischen File-Server-Protokoll angelegt wurden: Wenn Sie eine Macintosh-Datei mit Erweiterten Attributen oder Forks auf einen NFS-Server ablegen, aber dabei ein anderes Protokoll verwenden (wie AFP oder SMB, oder einen anderen NFS-Standard wie NFSv3 gegenüber NFSv4, oder indem die Datei direkt auf dem Server erzeugt und auf die lokale Platte geschrieben wurde), kann es später Probleme geben, diese Datei mit NFS zu öffnen. Jedes Dateiserver-Protokoll verwendet unterschiedliche Methoden, Erweiterte Attribute zu verarbeiten. Diese Techniken sind miteinander nicht kompatibel, d.h. Sie können keine attributbehaftete Datei mit dem einem Protokoll schreiben und diese dann mit einem anderen Protokoll lesen.

Abhilfe: Sie sollten es vermeiden, verschiedene Dateiserver-Protokolle gleichzeitig zu verwenden, wenn Sie Macintosh-Dateien mit Erweiterten Attributen lesen und schreiben. Selbst wenn Sie ausschließlich NFS einsetzen, müssen Sie sicherstellen, entweder den gleichzeitigen Zugriff mit NFSv3 und NFSv4 zu verbieten, oder identische Optionen bezüglich der Nutzung benannter Attribute auf allen Clients zu erzwingen.


Wenn macOS um Erlaubnis fragt, NFS Manager eine privilegierte Operation ausführen zu lassen, hat das Kennworteingabefenster keinen Tastaturfokus: Abhängig von den Sicherheitsrichtlinien, die in Ihrem Betriebssystem eingerichtet sind, öffnet macOS automatisch ein Dialogfenster zur Eingabe von Name und Kennwort eines Systemverwalters jedes Mal wenn NFS Manager einen Vorgang durchführen möchte, der mehr als die üblichen Rechte Ihres Benutzer-Accounts benötigt. In diesem Dialogfenster ist das Kennwortfeld nicht voraktiviert, d.h. es empfängt Eingaben der Tastatur nicht sofort. Sie müssen in das Fenster oder dessen Eingabefelder klicken, bevor Sie Ihre Eingabe eintippen können.

Abhilfe: Dies ist ein bekannter Defekt von macOS. Programme, die (wie NFS Manager) Benutzerrechtetrennung über mehrere Ebenen einsetzen, um Apples höchste Standards für Systemsicherheit einzuhalten, können macOS nicht dazu zwingen, ein Anmeldefenster einzublenden, das sofort aktiv ist. Wir haben Apple über dieses Problem informiert und hoffen, dass es in zukünftigen Versionen von macOS behoben wird.


Wenn macOS um Erlaubnis fragt, NFS Manager eine privilegierte Operation ausführen zu lassen, kann das Kennwortfenster Text in verschiedenen Sprachen enthalten: Abhängig von den Sicherheitsrichtlinien, die in Ihrem Betriebssystem eingerichtet sind, öffnet macOS automatisch ein Dialogfenster zur Eingabe von Name und Kennwort eines Systemverwalters jedes Mal wenn NFS Manager einen Vorgang durchführen möchte, der mehr als die üblichen Rechte Ihres Benutzer-Accounts benötigt. Falls die Einstellungen des Benutzers so konfiguriert sind, dass die Bedieneroberfläche in einer Sprache angezeigt wird, die sich von Englisch unterscheidet, kann das Dialogfenster eine Mischung aus englischen und nicht-englischen Teilen aufweisen.

Abhilfe: Dies ist ein bekannter Defekt von macOS. Wir haben Apple über dieses Problem informiert und hoffen, dass es in zukünftigen Versionen des Betriebssystems behoben wird.