Hardwaremonitor

Ende des Lebenszyklus: Hardwaremonitor wird nicht mehr weiterentwickelt (warum?)

Was ist Hardwaremonitor?

Hardwaremonitor ist Teil einer Programmsuite für das Betriebssystem macOS. Die Programme sind dazu gedacht, Hardwaresensoren auszulesen, die in bestimmten Macintosh-Baureihen eingebaut sind. Auch zusätzliche Daten können abgerufen werden. Dies umfasst unter anderem:

  • Prozessortyp und Taktfrequenzen
  • Apple-Modellidentifikationen und Herstellungsdaten
  • Details über physikalische und virtuelle Speicherausstattung
  • Informationen über die Systemplatine (Logicboard)
  • Versionsnummern der Betriebssystemumgebung
  • Systemmanagementdaten, inklusive Steckverbindern und Steckbrücken
  • Akkudetails (auf portablen Rechnern)
  • Überblick über Plattenlaufwerke
  • Bildschirmidentifikation
Beispiel-Bildschirmfoto von einem iMac Retina 5K 2014. Die Anzahl
          darstellbarer Sensoren kann zwischen unterschiedlichen          Macintosh-Baureihen stark abweichen.
Beispiel-Bildschirmfoto von einem iMac Retina 5K 2014. Die Anzahl darstellbarer Sensoren kann zwischen unterschiedlichen Macintosh-Baureihen stark abweichen.

Es wird versucht, auf die Sensoren so vieler Macintosh-Computer wie möglich zuzugreifen. Eine Vorhersage, in welchen Modellen welche Sensoren vorhanden sind, ist allerdings nicht möglich.

Beachten Sie, dass Apple keinen offiziellen und einheitlichen Weg unterstützt, Sensordaten in macOS abzufragen (die einzigen Ausnahmen waren die früheren Baureihen, die als „Server“ deklariert waren). Auch gibt es keinerlei Dokumentation oder andere technische Auskünfte über die Arbeitsweise der Sensoren. Aus diesem Grund ist die Entwicklung von Hardwaremonitor sehr aufwändig und teuer, da die Daten durch Reverse Engineering und Tests verschiedener Computermodelle ermittelt werden müssen. Bitte unterstützen Sie deshalb die Weiterentwicklung des Programms durch Erwerb eines Registrierungsschlüssels.

Ausgabe und Verarbeitung

Das Programm unterstützt folgende Operationen auf den gemessenen Daten:

  • Anzeige in einem Standardfenster
  • Ausgabe in einer Bildschirmanzeige vor oder im Hintergrund des Bildschirms
  • tabellarische Anzeige in einem Übersichtsfenster
  • Anzeige in der Menüleiste
  • Anzeige von maximal zwei Werten im Dock
  • Anzeige eines Kurz- und Langzeitverlaufs aller Werte
  • Sprachausgabe der Messwerte auf Englisch
  • Ausgabe von Minimum- und Maximumwerten
  • Export in Text- oder CSV-Dateien

Weitere Programmvarianten

Neben der Vollversion von Hardwaremonitor sind auch zwei weitere Varianten des Programms im Auslieferungspaket enthalten:

  • eine platzsparende Light-Version, welche die Messdaten nur in der Menüleiste anzeigt und keinen Dock-Platz verbraucht,
  • eine Befehlszeilenversion, die es ermöglicht, Messdaten auf der Unix-Ebene und im Zusammenhang mit anderen Programmen, z.B. über Skripte zu erfassen.

Ein weiteres Programm, das Zusatzmodul Hardwaremonitor Remote, erlaubt es Ihnen, auch entfernt stehende Computer zu überwachen, wobei die Sensordaten über ein Netzwerk übertragen werden. Die folgende Tabelle fasst alle Varianten der Programme zusammen:

Programmname Teil des Paketes Beschreibung
Hardwaremonitor Hardwaremonitor Hauptprogramm mit allen Funktionen
Hardwaremonitor Light Hardwaremonitor Version, die nur in der Menüleiste läuft
Hardwaremonitor Remote Hardwaremonitor Remote Server-Programm, das auf fernen Computern im Netz läuft
hwmonitor Befehlszeilenversion Hardwaremonitor Version für die Unix-Befehlszeile von macOS

Features

  • Anzeige von Temperaturwerten, wahlweise in Grad Celsius, Fahrenheit oder Kelvin
  • Anzeige vieler weiterer Messsensoren, abhängig vom jeweiligen Computermodell
  • Ausgabe der aktuellen Messwerte in einem horizontalen oder vertikalen Fenster, das frei konfiguriert werden kann
  • Ausgabe der aktuellen Messwerte in einer "schwebenden" oder auf dem Schreibtischhintergrund liegenden Anzeige
  • abschaltbare Ausgabe von ein oder zwei auswählbaren aktuellen Messwerten im Dock
  • abschaltbare Ausgabe von ein bis acht auswählbaren aktuellen Messwerten in der Menüleiste
  • Definition einer beliebigen Anzahl von Verlaufsgraphen, die die Messwerte grafisch in einem Zeitraum von 12 Minuten bis 1 Woche darstellen
  • Einstellbare Messintervalle
  • Anpassbare Namen und Anzeigeoptionen für alle Sensoren
  • regelmäßige automatische Aufzeichnung und Sicherung von Verlaufsdaten für defekte, instabil arbeitende Computer
  • frei konfigurierbare Ausgabe von aktuellen Messwerten per Sprachausgabe
  • frei konfigurierbare Definition von Alarmauslösern für jeden Sensor
  • Definition von Alarmaktionen, z.B. Öffnen eines Warnungsfensters, akustische Warnung, Sprachausgabe, macOS-Mitteilungen, Starten eines Programms oder Skriptes
  • Exportieren von Messwerten und ganzen Messreihen als Textdatei oder CSV-Datei
  • Messdaten können auch per Unix-Skript erfasst werden. Hierzu wird eine spezielle Befehlszeilenversion des Programms mitgeliefert.
  • Anzeige von Details über die Hardware, z.B. Seriennummern und Fertigungsdaten
  • Ausgabe der Systemmanagementdaten möglich (basierend auf SMBIOS-Einträgen)
  • Anlegen von künstlichen Sensoren, die das Betriebssystem überwachen, z.B. Prozessorlast, Plattennutzung, Anzahl von Prozessen, Speicherverbrauch, Auslagerungsvorgänge, Aktivität der Netzwerkanschlüsse, SMART-Plattenstatus, Status von macOS Software-RAIDs, elektrische Leistung, verbleibende Akkukapazität
  • Ausgabe von Detailinformationen und SMART-Zustand aller angeschlossenen Laufwerke
  • Ausgabe von Detailinformationen über angeschlossene Akkumodule
  • Fernüberwachung von Computern über ein TCP-Netzwerk im Zusammenhang mit dem Zusatzprogramm Hardwaremonitor Remote
  • Steuerung externer LCD-Boxen mit frei konfigurierbaren Ausgabedaten ist möglich. Es werden Alphanumerische Flüssigkristallmodule (LCDs), die sich an den originalen Hitachi HD44780-Industriestandard halten, unterstützt. Die LCD-Anzeige muss über eine USB-Steuereinheit des Typs "IO-Warrior 24" angeschlossen werden, eine Produktentwicklung der Firma Code Mercenaries Hard- und Software GmbH. Alternativ unterstützt das Programm die USB-Display-Baureihen CF-632 und CF-634 von Crystalfontz America, Inc.