Start

Die Einstellungskarte Info

Systemdaten

Der Karteireiter Systemdaten listet technische Details über das aktuelle Computersystem auf. Dies schließt einige Daten ein, die über das System-Profiler-Programm von Mac OS X nicht abrufbar sind.

Der Abschnitt Computer enthält den Marketing-Namen des Computers, den internen Typcode, der von Apple verwendet wird, um diese Modellserie zu identifizieren, die Seriennummer des Systems, dessen eindeutiger Identifikationscode (UUID), sowie Produktionsdatum und Produktionsort.

Systemdaten
Systemdaten

Der zweite Abschnitt Hardwaredaten listet Details über den Prozessor und die Systembuskonfiguration auf, ebenso die verfügbaren Cache- und Hauptspeichergrößen. Nachdem Sie den Knopf Mehr Daten … drücken, werden technische Details über die CPU(s) angezeigt. Dies beinhaltet den vollständigen Identifikationsnamen des Prozessors, Intels Familien-, Modell- und Stepping-Nummern, die Anzahl der Kerne, sowie die Anzahl der physischen und virtuellen Adressbits.

x86-Prozessordaten
x86-Prozessordaten

Der Eintrag Betriebsfähig für 64 Bit weist nicht darauf hin, ob Ihr System einen 64-Bit- oder 32-Bit-Prozessor enthält. Er zeigt an, ob die aktuelle Kombination aus Prozessor, Hauptplatine, Firmware und Betriebssystem in der Lage wäre, vollen 64-Bit-Betrieb zu erlauben. Die Analyse wird von Mac OS X vorgenommen, nicht von TinkerTool System.

Eine weitere Detailanzeige, die über den Knopf Managementdaten anzeigen … zur Verfügung steht, listet technische Daten auf, die im Managementspeicher des Computers abgelegt sind. Dies beinhaltet:

Diese Management-Datensätze werden nicht von TinkerTool System berechnet, sondern nur ausgelesen. Sie sind vom Hersteller des Computers im sogenannten System Management BIOS-Bereich der Firmware gespeichert worden, als der Computer gefertigt wurde.

Systemmanagementdaten
Systemmanagementdaten

Es ist möglich, den Inhalt des Hauptinformationsfensters entweder auszudrucken oder in eine HTML-basierte Textdatei zu speichern. Solche Dokumente können dazu benutzt werden, automatisch Inventarverzeichnisse für alle Ihre Computer zu erzeugen. Drücken Sie hierzu auf einen der Knöpfe Drucken …, bzw. Als Text speichern …. Die erzeugten Textdateien können mit jedem Web-Browser oder mit dem Programm TextEdit von Mac OS X geöffnet werden.

Malware-Schutz

Mac OS X enthält mehrere eingebaute Schutzmaßnahmen gegen böswillige Software (Malware). Eine dieser Schutzvorrichtungen arbeitet wie ein Virenscanner, der heruntergeladene Dateien anhand von bekannten Erkennungsmerkmalen (Signaturen) automatisch im Hintergrund überprüft. Apple bezeichnet diese Komponente als Liste für sichere Downloads. Diese Funktion ist ab Werk eingeschaltet. Die Virensignaturen werden einmal pro Tag automatisch aktualisiert, wenn nötig. Neben der Erkennung von Schadsoftware überwacht diese Vorrichtung auch die Versionsstände einiger im System installierter Internet-Plugins. Diese Plugins werden von Internet-Browsern verwendet, um zusätzliche Techniken, wie beispielsweise Adobe® Flash® oder Java™ unterstützen zu können.

Malware-Schutz
Malware-Schutz

Über den Karteireiter Malware-Schutz können Sie sich den derzeitigen Inhalt der Liste für sichere Downloads anzeigen lassen. Die obere Tabelle zeigt dabei die Schadprogramme an, die vom Betriebssystem im Moment erkannt werden können. Der von Apple vergebene Name der Schadsoftware, sowie der Dateityp, unter dem diese Software auftritt, werden aufgelistet.

Die untere Tabelle listet die Internet-Plugins auf, die vom Betriebssystem überwacht und auf veraltete Versionen überprüft werden. Der jeweilige Name des Plugins, sowie die als kritisch einzustufenden Versionen werden angezeigt.

Unterhalb der beiden Tabellen führt TinkerTool System auf, wann Apple die Liste zum letzten Mal überarbeitet hat, wann diese Liste auf den Computer übertragen wurde, und zu welchen Zeitpunkten das Betriebssystem überprüft, ob eine neue Fassung der Liste vorhanden ist.

Bitte beachten Sie die folgenden Punkte:

Protokolle und Berichte

Nach Auswahl des Karteireiters Protokolle, und Berichte haben Sie direkten Zugriff auf 100 verschiedene Kategorien von Protokollaufzeichnungen, die von Mac OS X und Mac OS X Server vorgehalten werden. Das Betriebssystem sammelt Benachrichtigungs-, Warnungs- und Fehlermeldungen in solchen Dateien, insbesondere für diejenigen Komponenten des Systems, die keine direkte grafische Oberfläche haben. Systemverwalter können diese Daten auswerten, um Systemprobleme nachzuverfolgen, die in der Vergangenheit aufgetreten sind. Protokolle sind einfache Textdateien, die sich über die Zeit hinweg Zeile für Zeile füllen. Die meisten Dienste notieren zusätzlich Datum und Uhrzeit in jeder Zeile, so dass es einfacher wird, die Abfolge der Ereignisse zu verstehen, die aufgetreten sind.

Protokolle und Berichte
Protokolle und Berichte

Die möglicherweise verfügbaren Protokolle und Berichte werden in einer zweispaltigen hierarchischen Tabelle angezeigt: Die linke Spalte erlaubt es Ihnen, eine Informationskategorie oder einen Dienst auszuwählen, die rechte Spalte erlaubt Ihnen, zwischen verfügbaren Unterkategorien oder Detailberichten auszuwählen. Um das entsprechende Protokoll zu öffnen, doppelklicken Sie entweder einen Eintrag in der rechten Spalte oder drücken Sie den Knopf Öffnen. Ein Textfenster zeigt Ihnen dann den Inhalt der entsprechenden Protokolldatei. Die Protokolldatei, die gerade aktuell vom Betriebssystem genutzt wird, wird zuerst präsentiert. Falls das System zusätzlich archivierte Protokolldateien mit älteren Aufzeichnungen vorhält, können diese über das Klappmenü Verfügbare archivierte Protokolle in der linken unteren Ecke des Textfensters ausgewählt werden. Beachten Sie, dass Sie so viele Fenster gleichzeitig öffnen können, wie Sie möchten. Die Protokolle können außerdem gedruckt oder in Textdateien gespeichert werden, indem Sie die entsprechenden Knöpfe in der rechten unteren Ecke jedes Fensters betätigen.

Aus Sicherheitsgründen können Protokolle, die potenziell vertrauliche oder sicherheitskritische Daten enthalten könnten, nicht von jedem Benutzer geöffnet werden. In diesem Fall fragt Mac OS X nach Name und Kennwort eines Benutzers mit Verwalterberechtigung, um den Inhalt solcher speziell gesicherten Protokolle abrufen zu können. Einige Protokolle können leer sein, da Sie den zugehörigen Dienst auf Ihrem Computer nicht eingeschaltet haben, oder Sie die Standardversion von Mac OS X verwenden, dieser Dienst aber nur als Teil von Mac OS X Server geliefert wird.