Hardwaremonitor

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Hardwaremonitor

Bekannte Fehler und Probleme

Es gibt im Moment keine Punkte, die zusätzliche Hinweise erforderlich machen würden.

Ende des Lebenszyklus: Hardwaremonitor wird nicht mehr weiterentwickelt (warum?)

Wichtige Hinweise

Die Funktion Bildschirmanzeige arbeitet möglicherweise mit macOS Sierra nicht korrekt: Falls Sie den Ausgabekanal „Bildschirmanzeige“ mit einer der neuesten Versionen des Macintosh-Betriebssystems verwenden, werden Sensordaten eventuell nicht korrekt dargestellt. Im Anzeigebereich erscheint stattdessen Pixelrauschen. Die genauen Umstände hängen vom Grafikchip ab, der momentan genutzt wird, der genauen Version von macOS und Ihren persönlichen Einstellungen für die Funktion Bildschirmanzeige.

Abhilfe: Dies ist ein bekannter Defekt in bestimmten Grafiktreibern, die mit macOS Sierra geliefert werden. Es ist im Moment unbekannt, wann und ob Apple dieses Problem beheben wird. Als Abhilfe können Sie die Breite der Bildschirmanzeige verringern, indem Sie diese entweder auf vertikalen Betrieb schalten oder Sensoreinträge aus der Liste entfernen.


Das Menü der Menüleistenstatusanzeige ist in macOS Sierra möglicherweise nicht vollständig und die Light-Version des Programms kann mit diesem Menü nicht beendet werden. Wenn das Menü geöffnet wird, das an der Statusanzeige der rechten Seite der Menüleiste hängt, zeigen die neuesten Versionen des Macintosh-Betriebssystems eventuell nicht alle Einträge an. Die untersten Einträge fehlen. Im Fall der Light-Version bedeutet das außerdem, dass die Punkte zum Beenden des Programms oder zum Steuern von Fernverbindungen nicht ausgewählt werden können.

Abhilfe: Dies ist ein bekannter Defekt von macOS Sierra. Es ist im Moment unbekannt, wann und ob Apple dieses Problem beheben wird. Als Abhilfe können Sie den Ausgabekanal „Menüleiste“ so einstellen, dass weniger Sensoren angezeigt werden.


Nach der Aktualisierung von einer früheren Version der Software zeigt ein Umgebungsluftsensor auf einigen iMacs den Status „nicht verbunden“: Falls Sie auf Hardwaremonitor 5.1 oder höher von einer älteren Version des Programms aktualisiert haben und das Programm auf einem iMac verwendet wurde, der später als die „Ende 2013“-Baureihen veröffentlicht wurde, wird der Temperatursensor mit der Ortsangabe Umgebungsluft nicht mehr angezeigt. In der Liste Ihrer persönlichen Einstellungen für diesen Sensor wird er als nicht mehr verbunden behandelt.

Abhilfe: Dies ist das korrekte und beabsichtigte Verhalten. Obwohl die oben erwähnten iMac-Baureihen einen Sensor mit diesem Namen und der zugehörigen Funktion enthalten, ist bekannt, dass dieser Sensor nicht wie erwartet arbeitet, so dass dessen Messwerte unterdrückt werden sollten. Hardwaremonitor 5.1 und höher verhalten sich entsprechend, aber ältere Versionen des Programms haben Darstellungsvorgaben für diesen Sensor angelegt, die in Ihren Einstellungen gespeichert wurden. Sie können diesen Eintrag ohne Probleme aus Ihren Sensoreinstellungen entfernen.


Das Überwachen von GPU-Sensoren auf Computern, die zwei unabhängige umschaltbare Grafikeinheiten besitzen, wird vom Programm nicht offiziell unterstützt: Bestimmte Apple-Computer sind mit zwei alternativen GPU-Lösungen ausgestattet: Ein energiesparender Grafikprozessor im Hauptprozessor und ein separater Grafikprozessor auf einem externen Chip. Solche Computermodelle zeigen die Wahlmöglichkeit Automatischer Wechsel der Grafikmodi (oder ähnlich) auf der Karte Energie sparen von Systemeinstellungen. Falls die Option eingeschaltet ist, was die empfohlene Standardeinstellung ist, wechselt der Computer im Betrieb möglicherweise die GPUs, wobei ein Grafikprozessor aus- und der andere eingeschaltet wird. Alle Sensoren der in diesem Moment abgeschalteten GPU werden ebenso inaktiv. Aufgrund architektonischer Probleme kann es unerwartete Nebenwirkungen geben, wenn Sie solche Sensoren überwachen.

Abhilfe: Wir empfehlen nicht, irgendeinen GPU-Sensor auf solchen Computermodellen zu überwachen. Identifizieren Sie alle Sensoren der Grafikprozessoren auf der Karte Sensoren des Fensters Einstellungen im Programm und kreuzen Sie das Feld Datenerfassung: Keine Sensordaten abfragen für jeden dieser betroffenen Sensoren an.


Bei der Nutzung von Überwachungsprogrammen fremder Anbieter, die auch auf S.M.A.R.T.-Funktionen von Festplatten zugreifen, kann Hardwaremonitor vom Zugriff auf S.M.A.R.T.-Messwerte ausgeschlossen werden: Gewisse Überwachungsprogramme niederer Qualität von Drittanbietern sind bekannt dafür, sich exklusiven Zugriff auf die S.M.A.R.T.-Schnittstellen von Festplatten zu reservieren. Laufen solche Programme, können weder Hardwaremonitor, noch andere Programme, wie Apples Festplattendienstprogramm oder Systeminformationen, irgendwelche S.M.A.R.T.-Funktionen nutzen, bis das sich falsch verhaltende Programm beendet wird. S.M.A.R.T.-Sensoren oder -Sonden zeigen einen Wert von „—“ an, das Laufwerksübersichtsfenster zeigt „S.M.A.R.T.-Status: nicht verfügbar“.

Abhilfe: Schalten Sie entweder S.M.A.R.T.-Überwachung im Drittanbieterprogramm ab oder setzen Sie sich mit dessen Anbieter in Verbindung, um das Problem beheben zu lassen. Es ist schlechtes Praxisverhalten, exklusiven Zugriff auf die S.M.A.R.T.-Schnittstellen von Plattenlaufwerken zu verwenden.

Oft gestellte Fragen

Was ist ein S.M.A.R.T.-Festplattensensor?

S.M.A.R.T. ist die Abkürzung für Self Monitoring, Analysis, and Reporting Technology (Technik zur Selbstüberwachung, Analyse und Bericht). Es handelt sich um einen Industriestandard, der 1992 eingeführt wurde, um auf den Verschleiß von Festplatten frühzeitiger reagieren zu können. Festplatten, die sich an den S.M.A.R.T.-Standard halten, überwachen sich mit einem eigenen Mikroprozessor selbst und erlauben, dass das Betriebssystem Messwerte anfordert, die anzeigen, ob sich Betriebswerte so verändert haben, dass die Platte in näherer Zukunft ausfallen könnte. In diesem Fall kann die Festplatte ausgetauscht werden, bevor Daten verloren gehen.

Einige Festplattenhersteller erlauben es, dass der Computer zusätzliche Detaildaten, wie z.B. die aktuelle Betriebstemperatur aus der Platte auslesen darf. Dieses Feature ist allerdings nicht Teil des offiziellen Standards. Nicht jede Platte, die S.M.A.R.T. unterstützt, stellt also auch Temperaturdaten bereit. Entweder die Daten werden gar nicht erfasst, oder der Plattenhersteller gibt nicht bekannt, wie die Daten aus der Platte ausgelesen werden können.

Hardwaremonitor analysiert alle in Ihrem Computer vorhandenen Festplatten, ob dort zugreifbare Temperatursensoren vorhanden sind. Jede Platte wird auf Einhaltung des S.M.A.R.T.-Standards getestet. Falls die Platte S.M.A.R.T. unterstützt und der Zugriffsmechanismus zum Auslesen der Temperatur bekannt ist, werden die Daten automatisch vom Programm erfasst.

Warum wird für meine externe FireWire- oder USB-Festplatte keine Temperatur angezeigt?

Fast alle FireWire-, bzw. USB-Festplatten sind in Wirklichkeit ATA-Festplatten, die über einen „FireWire/USB-zu-ATA-Brücken-Chip“ gesteuert werden. Diese Bridge-Geräte sind nur in der Lage, eine Untermenge der Befehle zwischen den FireWire/USB- und den ATA-Protokollstandards zu übersetzen. Insbesondere werden die Befehle zur Übertragung von S.M.A.R.T.-Diagnosedaten (die benötigt werden, um an die Daten der Temperatursensoren im Laufwerk zu kommen) üblicherweise nicht unterstützt. Aus diesem Grund ist es technisch nicht möglich, Temperaturdaten über eine solche Bridge hinweg zu übertragen. Es gibt technische Möglichkeiten, dieses Problem zu umgehen, aber Apple unterstützt dies in gegenwärtigen Versionen von OS X nicht.

Verwenden Sie den Menüpunkt Fenster > Laufwerksübersicht einblenden oder drücken Sie ⌘+8, um die Übertragungsprotokolle aller Plattenlaufwerke und deren S.M.A.R.T.-Fähigkeiten anzuzeigen.

Warum wird für meine Solid-State-Platte (SSD) keine Temperatur angezeigt?

Nicht alle Laufwerke, die sich an den S.M.A.R.T.-Standard halten, stellen auch Temperaturwerte zur Verfügung. Im Unterschied zu konventionellen Festplatten ist die Umgebungstemperatur kein wichtiger Faktor, um die Restlebenszeit einer SSD abzuschätzen. Aus diesem Grund sind viele SSDs nicht mit Temperatursensoren ausgestattet.

Warum geht meine Festplatte nicht in den Ruhezustand wenn das Programm läuft?

Falls eine oder mehrere Festplatten mit Temperatursensoren ausgestattet sind, wird in regelmäßigen Abständen ein Messwert aus den betreffenden Platten ausgelesen. OS X deutet dies als Zugriff auf die Platte, was bewirkt, dass die Platte nicht in den Ruhezustand geht.

Sie können dieses Verhalten ändern, indem Sie die Plattenschonerfunktion des Programms einschalten: Sobald Sie inaktiv sind und Ihren Computer für einen gewissen Zeitraum nicht benutzen, kann das Programm automatisch die Sensorkommunikation mit allen Laufwerken stoppen. Hierdurch kann die normale Ruhezustandsfunktion der Festplatten aktiv werden. Öffnen Sie einfach das Einstellungsfenster, gehen Sie zur Seite Allgemein und setzen Sie das Klappmenü Plattenschoner auf den gewünschten Zeitraum für Benutzeruntätigkeit.

Der Sensor X zeigt den Messwert Y. Ist das normal?

Falls Sie herausfinden möchten, ob ein Messwert innerhalb der normalen Grenzen liegt, wählen Sie den Menüpunkt Fenster > Übersicht einblenden (oder drücken Sie ⌘+1) und suchen Sie nach Grenzwerten in der dritten und vierten Spalte der Sensortabelle. Sie enthalten die bekannten offiziellen Grenzwerte, die Apple für die Werte an dem jeweiligen Messpunkt angibt. Wenn in der Tabelle kein zulässiger Grenzwert enthalten ist, heißt dies entweder, dass es nicht sinnvoll ist, eine Grenze für den jeweiligen Sensor anzugeben (beispielsweise sollte die Akkukapazität keine Grenzen aufweisen) oder dass Apple keine Spezifikationen für diesen Sensor veröffentlicht hat.

Beachten Sie, dass alle neueren Macintosh-Modelle sich automatisch abschalten oder in den Ruhezustand gehen, falls einer der Messwerte in einen kritischen Bereich kommt. Es ist daher nicht möglich, dass Ihr Computer durch Überhitzung beschädigt wird.

Warum werden für einige meiner FB-DIM-Module im Mac Pro oder Xserve keine Temperaturwerte angezeigt, während andere problemlos funktionieren?

Dies weist darauf hin, dass Sie FB-DIMMs einsetzen, die nicht vollständig mit Macintosh-Systemen kompatibel sind. In den meisten Fällen wird dies durch Fehler in der Firmware des AMB-Chips (Advanced Memory Buffer) verursacht, der jeweils das Modul steuert. Sie sollten diese unverträglichen Module entfernen: Wenn Ihr System keine gültigen Temperaturwerte von den FB-DIMMs erhält, wird die Kühlungssteuerung der RAM-Temperaturzone nicht ordnungsgemäß arbeiten.

Sind Werte von mehr als 90°C für FB-DIM-Module nicht etwas hoch?

Nein, Temperaturen in diesem Bereich sind normal und kein Grund zur Besorgnis. Jedes FB-DIMM enthält eine eigene Steuereinheit, die Advanced Memory Buffer (AMB) genannt wird. Ein AMB enthält unter anderem einen internen Sensor, der die Temperatur direkt im Chip misst. Die zulässige Maximaltemperatur eines FB-DIMM, die durch den AMB gemessen wird, liegt üblicherweise im Bereich zwischen 95°C und 125°C. Sie ist je nach Hersteller verschieden, ein typischer Wert ist 110"C. Wenn Sie die exakten Limits für Ihre FB-DIM-Module erfahren möchten, notieren Sie sich Teilenummer und Hersteller der entsprechenden Module (auf dem Etikett des jeweiligen Moduls aufgedruckt) und laden Sie sich das Datenblatt für dieses Bauteil beim Hersteller herunter. Fast alle Chiphersteller und RAM-Vertriebsfirmen veröffentlichen die technischen Daten auf deren Webseiten.

Wie viele Registrierungsschlüssel muss ich erwerben, um mehrere Computer mit der Fernzugriffsfunktion von Hardwaremonitor überwachen zu können?

Es gibt eine einzige einfache Regel: Sie benötigen für jeden Computer, der gleichzeitig überwacht wird, je einen Schlüssel.

Registrierungsschlüssel für Hardwaremonitor und Hardwaremonitor Remote sind untereinander austauschbar. Wenn Sie also Hardwaremonitor und Hardwaremonitor Remote auf einem einzigen Computer laufen lassen, benötigen Sie nur genau einen Schlüssel für dieses System. Falls sich ein anderes Exemplar von Hardwaremonitor mit diesem System verbindet, brauchen Sie jedoch einen zweiten Schlüssel, da wir nun ein Netzwerk aus zwei überwachten Computern vorliegen haben.

Ein anderes Beispiel: Sie besitzen 2 Computer, die sich gegenseitig überwachen sollen. In diesem Fall installieren Sie die Programme 4 Mal (jeweils ein Exemplar von Hardwaremonitor und ein Exemplar von Hardwaremonitor Remote auf beiden Computern), aber Sie benötigen nur 2 Registrierungsschlüssel.

Wie kann ich von Hardwaremonitor gewarnt werden, wenn ein RAID-Satz oder S.M.A.R.T.-Laufwerk ausfällt?

Dies kann in zwei einfachen Schritten erreicht werden:

  1. Öffnen Sie den Bereich Sonden im Fenster Einstellungen von Hardwaremonitor und legen Sie eine RAID- oder S.M.A.R.T.-Sonde für das betreffende Laufwerk an.
  2. Gehen Sie in den Bereich Alarme, drücken Sie den Knopf + neben der Tabelle der zu überwachenden Sensoren und ziehen Sie die neu angelegte Sonde aus dem Schubfach in die Tabelle. Stellen Sie sicher, dass der Eintrag immer noch ausgewählt ist, entfernen Sie das Häkchen bei Alarm auslösen: Sobald Wert folgende Grenze überschreitet und setzen Sie ein Häkchen bei Alarm auslösen: Sobald Wert unter folgende Grenze fällt, wobei Sie eine Grenze von 1 eingeben.

Sie können dann festlegen, welche der möglichen Alarmaktionen ausgelöst werden soll. Wenn Sie Laufwerke kontinuierlich überwachen möchten, ist es zu empfehlen, Hardwaremonitor in Ihre Liste der Startobjekte aufzunehmen.

Wie kann ich den Treiber „BRESINKx86Monitoring“ entfernen, der von alten Versionen installiert wurde?

Ein Gerätetreiber mit diesem Namen konnte auf Wunsch für „erweiterte x86-Unterstützung“ installiert werden, wenn Sie alte Versionen von Hardwaremonitor auf einem Intel-basierten Mac mit einem Betriebssystem zwischen Mac OS X 10.4.6 und OS X 10.9.5 genutzt haben.

Wenn ein solches System auf OS X 10.10 oder höher aktualisiert wurde, wurde der Treiber automatisch deaktiviert. Obwohl er keine negative Wirkung auf Ihr System hat, möchten Sie die Dateien des veralteten Treibers vielleicht entfernen. Dies war immer mit dem Menüpunkt Monitor > Treiber für x86-Unterstützung vom System entfernen möglich.

Ab Version 5.0 ist dieser Menüpunkt nicht mehr vorhanden. Sie können den Treiber jedoch immer noch wie folgt entfernen:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie als Benutzer mit Administrationsrechten angemeldet sind.
  2. Verwenden Sie den Finder, um den Ordner Library auf der obersten Ebene Ihres System-Volumes zu öffnen, und hierin den Ordner StartupItems. Falls der Treiber immer noch installiert ist, sehen Sie an dieser Stelle den Ordner BRESINKx86Monitoring
  3. Ziehen Sie den Ordner BRESINKx86Monitoring in den Papierkorb. OS X fragt möglicherweise nach Ihrem Administratorkennwort.