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Systemdaten anzeigen |
Das Systemdatenfenster
Sie können mit dem Monitorprogramm detaillierte technische Informationen über
Ihren Computer anzeigen lassen. Rufen Sie hierzu den Menüpunkt Fenster > Systemdaten
einblenden auf oder drücken Sie ⌘+4.
Zu den angezeigten Daten gehört:
- Apple Modellinformation und Name des Computertyps
- Seriennummer des Geräts
- Fertigungsdatum und Produktionsort (falls ermittelbar)
- Typ und Anzahl der Prozessoren
- nominale, maximale, minimale und aktuelle Taktfrequenzen von Prozessor
und Speicherbus
- Ausstattung mit Hauptspeicher und Cache-Speicher
- Betriebssystem- und Systemkernversion
- Start-ROM-Version
Ist Ihr Computer mit selbständigen Mikroprozessoreinheiten (MPUs) ausgestattet
- dies ist bei den Spitzenmodellen der Power Mac G5-Baureihe der Fall - oder
verwenden Sie ein Intel-basiertes Macintosh-System, können Sie ein herausgleitendes
Detailfenster öffnen, das weitere Daten anzeigt. Um das zusätzliche Infofenster
zu öffnen,
betätigen
Sie die Schaltfläche Mehr Info…. Falls Ihr Computer
eine eingebaute Systemmanagementdatenbank besitzt, die mit den Industriestandards
kompatibel ist, öffnet die Betätigung des Knopfes Management-Info… ein
weiteres Detailfenster mit anderen Angaben (siehe unten).

Das MPU-Informationsfenster (nur bei Systemen mit MPU-Karten)
Das Detailfenster bei Systemen mit MPU-Karten beinhaltet die folgenden Informationen:
- Steckplatznummer
- Anzahl Prozessoren pro Einheit
- Chargen- und Teilenummern der Prozessoren
- Seriennummern der Einheit und der zugehörigen Hauptplatine
- Kühlungsparameter für diese Einheit

Bei Computern mit mehreren MPU-Karten kann jede einzelne Karte über
die Navigationstasten rechts oben im Fenster ausgewählt werden.
Das Informationsfenster für x86-Prozessoren
Falls Ihr Computer einen Prozessor der x86-Architektur besitzt
(Intel-basierte Macintosh-Systeme) gibt Ihnen die Schaltfläche Mehr
Info die
folgenden Daten aus:
- die Bezeichnung des Prozessors, die typischerweise verwendet
wird, um den Namen an Endkunden zu kommunizieren (Marketingname)
- die echte interne Identifikation des Prozessors
- Familien-, Modell- und Stepping-Nummern
- die Anzahl der Prozessorkerne pro Prozessoreinheit

Bei Computern mit mehreren Prozessoreinheiten kann jede einzelne
Einheit über
die Navigationstasten rechts oben im Fenster ausgewählt werden.
Das Fenster mit Systemmanagementdaten (nur bei Computern mit
Intel-basierter Architektur)
Das Detailfenster über Computer, die eine Systemmanagementtabelle
enthalten, stellt die folgenden Daten zur Verfügung:
- Daten über die Systemeinheit
- Detailinformationen über jeden Prozessor
- Detailinformationen über jede Cache-Einheit
- Detailinformationen über jeden Speichersteckplatz oder Speichergerät
- Daten über die Firmware des Systems
- Managementdaten bezüglich der Hauptplatine
- Managementdaten bezüglich des Systemgehäuses
- Detailinformationen über jeden Anschluss auf der Hauptplatine
und/oder des Systemgehäuses
- Detailinformationen über jeden Erweiterungssteckplatz
- Liste der eingebauten Systemgeräte
- Liste der Steckbrücken und Schalter auf der Hauptplatine
Akkudaten anzeigen
Bei Verwendung einer Vollversion von Hardwaremonitor sind auch
Detailinformationen zu den eingesetzten Akkus abrufbar. Wählen Sie hierzu
den Menüpunkt Fenster > Akkudaten einblenden oder drücken
Sie ⌘+5. Folgende Daten sind verfügbar:
- aktuelle Spannung
- aktuelle Stromaufnahme durch den Computer
- Gesamtkapazität im voll aufgeladenen Zustand
- aktuelle Kapazität
- maximale Kapazität
Die nachfolgenden beiden Punkte sind nur für gewisse Akkupakete verfügbar
und lassen sich nur mit bestimmten Betriebssystemversionen anzeigen:
- Anzahl der Lade-/Entladezyklen
- aktuelle Betriebsart und Zustand
Bei Computern mit mehreren Akku-Steckplätzen sind die Daten für jeden Akkumulator einzeln abrufbar. Verwenden Sie hierzu die Navigationstasten rechts oben im Fenster.
Falls Ihre Akkueinheit kompatibel mit dem Industriestandard für
"Smart Batteries" ist, können Sie den Knopf Details… betätigen, um zusätzliche
Herstellungsdaten wie Anbieter, Seriennummer oder Produktionsdatum anzeigen
zu lassen.

Beachten Sie, dass der unter Gesamtkapazität angegebene
Wert der realen Gesamtkapazität entspricht, wie sie durch die Power-Management-Einheit
Ihres Computers ausgemessen wurde. Dieser Wert wird von der maximalen Nennkapazität
eines fabrikneuen Akkus abweichen. Akkumulatoren unterliegen einem natürlichen
Verschleiß und verlieren mit zunehmendem Alter ihre Kapazität. Die
konstruktive Nennkapazität des Akkus wird in der Zeile Maximale
Kapazität angezeigt.
Plattenüberwachungsdaten anzeigen
Abhängig von Ihrem Computer und der Version von Mac OS X, die auf ihm
läuft, überwacht das Betriebssystem möglicherweise die korrekte
Funktion aller angeschlossenen Festplatten, um vorherzusagen, ob ein Laufwerk
ausfallen könnte. Diese Funktion basiert auf einer Technik, die sich S.M.A.R.T.
nennt.
S.M.A.R.T. ist die Abkürzung für Self Monitoring, Analysis,
and Reporting Technology (Technik zur Selbstüberwachung, Analyse und
Bericht). Es handelt sich um einen Industriestandard, der 1992 eingeführt
wurde, um auf den Verschleiß von Festplatten frühzeitiger reagieren
zu können. Festplatten, die sich an den S.M.A.R.T.-Standard halten, überwachen
sich mit einem eigenen Mikroprozessor selbst und erlauben, dass das Betriebssystem
Messwerte anfordert, die anzeigen, ob sich Betriebswerte so verändert
haben, dass die Platte in näherer Zukunft ausfallen könnte. In
diesem Fall kann die Festplatte ausgetauscht werden, bevor Daten verloren
gehen.
S.M.A.R.T. ist für alle aktuellen Festplattenlaufwerke verfügbar, die über
einen ATA- oder SATA-Anschluss mit dem Computer verbunden sind. Um den aktuellen
Status Ihrer Laufwerke anzuzeigen, wählen Sie den Menüpunkt Fenster
> Laufwerksübersicht einblenden oder drücken Sie ⌘+8.

Die Spalten in der Tabelle haben die folgende Bedeutung:
- Laufwerk: Der Name der Platteneinheit, so wie er vom Laufwerk
angegeben wird. Beachten Sie, dass die Hersteller- und Laufwerksnamen abgekürzt
sein können, da die Identifikationstexte aus technischen Gründen in ihrer
Länge beschränkt sind. Zum Beispiel kann sich ein Laufwerk als "MATSHITA" identifizieren,
obwohl der korrekte Herstellername "Matsushita
Kotobuki Electronics (Panasonic)" lautet.
- Seriennummer: Die Seriennummer des Laufwerks. Das Programm
zeigt Seriennummern nur für Laufwerke mit S.M.A.R.T.-Unterstützung an.
- Protokoll: Das Busprotokoll, das verwendet wird, um mit der
Laufwerkseinheit zu kommunizieren.
- S.M.A.R.T.: zeigt an, ob das Laufwerk im Moment in der Lage
ist, den Standard Self
Monitoring, Analysis, and Reporting Technology zu unterstützen.
Beachten Sie, dass einige Protokolle nicht in der Lage sind, S.M.A.R.T.-Daten
zu übertragen, so dass ein Laufwerk, das S.M.A.R.T.-kompatibel ist, es in
seiner aktuellen Situation trotzdem nicht unterstützen kann, weil es über
ein unverträgliches Protokoll angesprochen wird.
- Status: zeigt den Diagnosestatus des Plattenlaufwerks. Geprüft bedeutet,
dass der Diagnoseprozessor der Laufwerkseinheit das Laufwerk mit dem Ergebnis
getestet hat, dass alle Betriebswerte innerhalb der zulässigen Grenzen
liegen, womit das Laufwerks als betriebsbereit eingestuft wird. Ausfall heißt,
dass der Diagnoseprozessor ein Versagen des Laufwerks in der näheren
Zukunft voraussagt. In diesem Fall sollten Sie das Laufwerk so schnell wie
möglich austauschen.
Nicht verfügbar bedeutet, dass keine Diagnosedaten zur Verfügung
stehen, da das Laufwerk kein S.M.A.R.T. unterstützt.
- LED: Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Laufwerk in
Ihrem System welchen Modellcode und Seriennummer trägt, aber die Laufwerke
mit Aktivitätslampen
(LEDs) ausgerüstet sind, kann Ihnen das Monitorprogramm helfen, die
Laufwerke zu identifizieren: Wenn Sie den Knopf Test betätigen,
wird das Laufwerk in der jeweiligen Zeile seine Aktivitätsanzeige für
eine Sekunde aufleuchten lassen. Der Test-Knopf kann nur für
Laufwerke gedrückt werden, in denen sich gerade lesbare Medien befinden.
Die Tabelle aktualisiert sich nicht automatisch, da eine
kontinuierliche Überwachung alle Laufwerke verlangsamen würde. Falls Sie sicherstellen
möchten, dass die Tabelle aktuell ist, schließen Sie das Fenster und öffnen
Sie es dann wieder.
Festplattenüberwachungsdaten für Xserve-Computer anzeigen
Der im letzten Abschnitt erläuterte S.M.A.R.T.-Überprüfungsstatus erlaubt
Ihnen einzuschätzen, ob die Plattenlaufwerke in Ordnung sind. Der Status basiert
auf Daten, die vom Diagnoseprozessor der Plattensteuereinheit gesammelt wurden.
In einigen Fällen können auch diese Detaildaten, auf denen der Überprüfungsstatus
beruht, überwacht werden. Mac OS X übernimmt dies automatisch auf Apple Xserve-Computern.
Wählen Sie den Menüpunkt Fenster > Xserve-Plattendaten
einblenden oder drücken Sie ⌘+7. Ein
Fenster ähnlich wie das Folgende wird erscheinen:

Im Normalfall ist dieses Funktionsmerkmal nur dann verfügbar,
wenn alle der folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- Sie verwenden einen Apple Xserve-Computer.
- Sie verwenden Originallaufwerke von Apple, die für den Xserve hergestellt
wurden.
- Auf dem Computer läuft Mac OS X Server.
Auf Computern, die mit mehreren überwachten Laufwerken ausgerüstet sind, können
die Daten für jede Einheit einzeln abgerufen werden. Verwenden Sie hierzu die
Navigationstasten rechts oben im Fenster.
Die Tabelle zeigt die folgenden Informationen an:
- S.M.A.R.T.-Attribut: Der Name des Attributs, das vom Prozessor
des Laufwerks überwacht wird. Der Name wird vom Plattenhersteller vorgegeben
und wird von Mac OS X oder Hardwaremonitor nicht weiter interpretiert. Aus
diesem Grund muss er immer auf Englisch angezeigt werden.
- Aktuell: Der aktuelle Wert des Attributs, wie er vom Laufwerk
gemessen wurde. Die Bedeutung des Wertes wird vom Plattenhersteller bestimmt.
Höhere Werte bedeuten bessere Leistung oder Zuverlässigkeit.
- Tiefstwert: Der schlechteste Wert, der während der Lebensdauer
des Laufwerks aufgezeichnet wurde.
- Grenze: Der Grenzwert für das Attribut, wie er vom Plattenhersteller
definiert ist. Wenn der gemessene Wert gleich oder kleiner als der Grenzwert
ist, zeigt dies ein Problem mit dem Laufwerk an.
- Status: Die Deutung des aktuellen Attributwertes.
Es gibt drei verschiedene Fälle:
- OK: das überwachte Attribut ist innerhalb seiner normalen
technischen Betriebsdaten.
- Ausfall bevorstehend: das Plattenlaufwerk hat ein Problem
erkannt, denn der aktuell gemessene Wert liegt nicht innerhalb des zulässigen
Bereichs. Ein Ausfall des Laufwerks könnte bevorstehen. Das Laufwerk sollte
so schnell wie möglich ersetzt werden.
- Lebensdauer überschritten: der aktuell gemessene Wert
zeigt an, dass das Laufwerk die Lebensdauer überschritten hat, für die es
konstruiert wurde. Es wird empfohlen das Laufwerk auszutauschen.
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