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Oft gestellte Fragen

Was ist ein S.M.A.R.T.-Festplattensensor?

S.M.A.R.T. ist die Abkürzung für Self Monitoring, Analysis, and Reporting Technology (Technik zur Selbstüberwachung, Analyse und Bericht). Es handelt sich um einen Industriestandard, der 1992 eingeführt wurde, um auf den Verschleiß von Festplatten frühzeitiger reagieren zu können. Festplatten, die sich an den S.M.A.R.T.-Standard halten, überwachen sich mit einem eigenen Mikroprozessor selbst und erlauben, dass das Betriebssystem Messwerte anfordert, die anzeigen, ob sich Betriebswerte so verändert haben, dass die Platte in näherer Zukunft ausfallen könnte. In diesem Fall kann die Festplatte ausgetauscht werden, bevor Daten verloren gehen.

Einige Festplattenhersteller erlauben es, dass der Computer zusätzliche Detaildaten, wie z.B. die aktuelle Betriebstemperatur aus der Platte auslesen darf. Dieses Feature ist allerdings nicht Teil des offiziellen Standards. Nicht jede Platte, die S.M.A.R.T. unterstützt, stellt also auch Temperaturdaten bereit. Entweder die Daten werden gar nicht erfasst, oder der Plattenhersteller gibt nicht bekannt, wie die Daten aus der Platte ausgelesen werden können.

Hardwaremonitor analysiert alle in Ihrem Computer vorhandenen Festplatten, ob dort zugreifbare Temperatursensoren vorhanden sind. Jede Platte wird auf Einhaltung des S.M.A.R.T.-Standards getestet. Falls die Platte S.M.A.R.T. unterstützt und der Zugriffsmechanismus zum Auslesen der Temperatur bekannt ist, werden die Daten automatisch vom Programm erfasst.

Weiterführende Informationen: Systemdaten anzeigen