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Definieren künstlicher Betriebssystemsensoren

Einführung

Neben „echten“ Sensoren, die Apple in Ihrem Mac eingebaut hat, kann Hardwaremonitor auch weitere Betriebswerte Ihres Computers überwachen. Dies ist durch das Anlegen künstlicher Softwaresensoren möglich, die wir im Folgenden Sonden nennen.

Sie können eine unbegrenzte Anzahl von Sonden definieren, die folgende Aspekte des Betriebssystems überwachen:

Hinweis: Falls Sie interne „Hot-Swap“-Laufwerke oder externe eSATA-Laufwerke verwenden, meldet eine Sonde des Typs S.M.A.R.T.-Plattenstatus auch dann einen Plattenfehler, wenn Sie das Laufwerk abschalten oder entfernen.

Hardwaremonitor Einstellungen: Sonden
Hardwaremonitor Einstellungen: Sonden

Anlegen und Ändern von Sonden

Das Anlegen einer neuen Sonde ist im Abschnitt Sonden des Einstellungsfensters von Hardwaremonitor möglich. Wählen Sie den gewünschten Typ der Sonde und betätigen Sie dann die Schaltfläche + unter der linken unteren Ecke der Sondentabelle. Falls nötig fragt Hardwaremonitor noch nach Zusatzdaten zum Anlegen der Sonde, z.B. nach der Prozessornummer für einen Prozessorlastsensor, oder nach der Festplatte beim Anlegen eines virtuellen S.M.A.R.T.-Sensors. Die Sonde wird sofort hinzugefügt.

Sonden verhalten sich genauso wie „echte“ Sensoren. Sie können sie ohne Einschränkungen verwenden, zum Beispiel um Alarme zu definieren, Verlaufsdaten aufzuzeichnen, Messwerte in Ausgabefenstern anzuzeigen, usw.

Um eine Sonde zu löschen, wählen Sie deren Eintrag in der Tabelle und drücken Sie den unteren Knopf -. Verlaufsdaten der gelöschten Sonde werden ebenso mitgelöscht. Es ist nicht möglich, die Verlaufsdaten einer gelöschten Sonde wiederzugewinnen, auch wenn Sie versuchen, die gleiche Sonde noch einmal anzulegen.

Es ist nicht möglich, zwei identische Sonden anzulegen, d.h. Sonden des gleichen Typs, die dasselbe Objekt überwachen. Hardwaremonitor kann Sonden nur auf dem lokalen Computer anlegen. Es ist zwar auch möglich, Sonden entfernt stehender Computer zu überwachen, aber in diesem Fall müssen Sie diese erst mit einem Exemplar von Hardwaremonitor anlegen, das auf dem fernen Computer läuft.

Importieren und Exportieren von Sondendefinitionen

Falls Sie eine aufwändige Einrichtung von künstlichen Sensoren angelegt haben, möchten Sie vielleicht diese Definition auf anderen Computern der gleichen Baureihe wiederverwenden. Dies ist auch dann möglich, wenn Sie kein macOS-Netzwerk mit roamenden Benutzer-Accounts verwenden: Sie können die Sondendefinitionen über Dateien exportieren und importieren.

Um die aktuelle Liste von Sondendefinitionen zu exportieren, wählen Sie den Menüpunkt Sonden exportieren … aus dem Klappmenü Import/Export in der oberen rechten Ecke der Einstellungskarte Sonden. Nach Angabe eines Dateinamens werden die Definitionen abgespeichert.

Um eine Datei mit Sondendefinitionen zu importieren, wählen Sie den Menüpunkt Sonden importieren … aus dem Klappmenü Import/Export. Nach Auswahl einer Datei werden die Definitionen geladen, wobei alle Ihre aktuellen Sonden ersetzt werden.

Es wird empfohlen, diese Funktion nur innerhalb Computern der gleichen Baureihe zu verwenden. Falls Sie versuchen, eine Sondendefinition zu importieren, die sich auf ein Gerät bezieht, das in der aktuellen Hardware unbekannt ist (wie ein Netzwerkanschluss oder ein elektrischer Sensor, der auf diesem System nicht vorhanden ist), wird Hardwaremonitor diese Sonde je nach Einzelfall entweder automatisch verwerfen oder eine nicht funktionierende Sonde anlegen, die immer den Messwert „—“ liefert. Nach dem Importieren von künstlichen Sensoren einer unterschiedlichen Baureihe ist zu empfehlen, die Liste der Sonden danach zu überprüfen.