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Systemdaten anzeigen

Das Systemdatenfenster

Sie können mit dem Monitorprogramm detaillierte technische Informationen über Ihren Computer anzeigen lassen. Rufen Sie hierzu den Menüpunkt Fenster > Systemdaten einblenden auf oder drücken Sie ⌘ + 4.

Der Abschnitt Computer enthält den Namen des Systems, wie Sie ihn definiert haben (und der möglicherweise nicht mit dem Namen übereinstimmt, der diesen Computer im Netzwerk identifiziert), Apples offizielle Modellbezeichnung (auch als Marketing-Name bekannt), eine kurze Beschreibung und ein Bild dieser Baureihe, die Modellidentifikation von Apple, die den Code darstellt, den Apple und macOS intern zur Identifizierung dieser Baureihe verwenden, die Seriennummer des Computers, seine eindeutige Hardware-Identifikation und die Woche des Produktionsdatums.

Der zweite Abschnitt Prozessoren listet Details über die Prozessorkonfiguration auf, ebenso über die verfügbaren Cache-Größen. Dies beinhaltet die offizielle Angabe des Prozessormodells, die Anbieterkennung, die Anzahl der Prozessoren, verfügbare und aktive Prozessorkerne, die Information, ob das System dazu in der Lage ist, mehrere Befehlsstränge pro Kern abzuarbeiten (Simultanes Multithreading, in diesem Fall simuliert die Hardware die doppelte Anzahl an Prozessoren), die Prozessorgenerationsangabe für x86-Prozessoren, was die Familiennummer, Modellnummer und Stepping-Nummer (Hardwareversion) einschließt, sowie die dezimale Signatur, die alle diese Identifikationscodes in eine einzelne Zahl vereinigt, die Haupttaktfrequenz des Prozessors, die Größen der Level–1-Caches (B für Befehle, D für Daten) und die Größen der Level–2- und Level–3-Caches.

Der Abschnitt Speicher zeigt die Größe des physischen Speichers (RAM, Random Access Memory) an, der momentan in den Computer eingebaut ist, sowie die optimale Freispeichergröße. Dieser Wert gibt den kleinen Betrag des physischen Speichers an, den das Betriebssystem zum Erzielen der besten Leistung freihalten sollte. Das Optimum wird erreicht, wenn kein RAM verschwendet wird (fast alles ist in Gebrauch), aber ein kleiner Rest für die laufende Verwaltung zur Verfügung steht. Die Zeile Adressierbarer Speicher gibt die Größe des physischen und virtuellen Speichers an, den der Prozessor intern verwalten kann. Das bedeutet nicht, dass diese Menge tatsächlich in der Praxis verwendet werden könnte. Die Anzahl der verfügbaren Steckplätze für Speichermodule und andere Einschränkungen des verwendeten Chipsatzes limitieren diese theoretischen Werte.

Der vierte Abschnitt Hauptplatine enthält Detailangaben über die Hauptplatine (Logic Board) des Computers, nämlich die Anbieterkennzeichnung, die interne Modellnummer und ihre Seriennummer. Ebenso wird die Versionsnummer des System Management Controllers (SMC), bzw. seiner Firmware in diesem Abschnitt angezeigt. Der SMC ist ein Hilfsprozessor, der die internen Sensoren des Computers und dessen Energieverteilung steuert. Er betreibt die „immer eingeschalteten“ Teile des Systems, die auch noch in Betrieb sind, wenn der tatsächliche Computer ausgeschaltet oder im Ruhezustand ist. Er ist ebenso dafür verantwortlich, den Computer als originales Apple-Produkt zu identifizieren und stellt damit die Hauptunterscheidungskomponente zwischen einem herkömmlichen Personal Computer (PC) und einem Macintosh dar.

Der letzte Abschnitt Betriebsumgebung fasst die Versionsdaten über die Firmware des Computers, über das Darwin-Betriebssystem, auf dem macOS und iOS basieren, die Systemkernversion und dessen Revisionsnummern, sowie die Betriebssystemversion und Build-Nummer zusammen.

Falls Ihr Computer eine eingebaute Systemmanagementdatenbank besitzt, die mit den Industriestandards kompatibel ist, öffnet die Betätigung des Knopfes Managementeinträge zeigen ein zweites Detailfenster mit weiteren Angaben (siehe unten).

Systemdaten
Systemdaten

Das Fenster mit Systemmanagementdaten

Das Detailfenster über Computer, die eine Systemmanagementtabelle enthalten, stellt die folgenden Daten zur Verfügung:

Diese Management-Datensätze werden nicht von Hardwaremonitor berechnet, sondern nur ausgelesen. Sie sind vom Hersteller des Computers im sogenannten System Management BIOS-Bereich der Firmware gespeichert worden, als der Computer gefertigt wurde. Einige Teile werden darüberhinaus dynamisch von macOS bestimmt, indem die entsprechenden Daten aus der Hardware gelesen werden.

Systemmanagementdaten
Systemmanagementdaten

Akkudaten anzeigen

Bei Verwendung eines portablen Macs können Sie auch Detailinformationen über den Akku abrufen. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt Fenster > Akkudaten einblenden oder drücken Sie ⌘ + 5.

Akkudaten
Akkudaten

Derzeitige Computer verwenden Akkuzellen basierend auf Lithium-Ionen-Technik. Unter Last beträgt die Spannung einer Zelle, je nach genauem Zelltyp, zwischen 3,3 und 3,8 Volt. Die Ladeschlussspannung einer voll geladenen Zelle liegt bei ungefähr 4,2 Volt. Unter optimalen Bedingungen sollte das Verhalten aller Zellen des Akkus (und damit deren Spannungen) gleich sein, da sie aus gleichem Material bestehen. Ein abgenutzter oder defekter Akku lässt sich oft daran erkennen, dass die Spannung einer Zelle deutlich abweicht, da diese Zelle nicht mehr die volle Leistung liefern kann.

Besondere Überlegungen beim Einsatz der neuesten MacBook-Modelle

Ab der 10. Generation des MacBook Pro (dem 15-Zoll MacBook Pro mit Retina-Bildschirm, veröffentlicht im Juni 2012) hat Apple damit begonnen, innovative Funktionen in deren Akkueinheiten einzuführen. Sie sollte im Auge behalten, dass gewisse technische Details bei den neuesten eingebauten Apple-Akkus ein leicht abweichendes Verhalten zeigen:

Plattenüberwachungsdaten anzeigen

Abhängig von Ihrem Computer und der Version von macOS, die auf ihm läuft, überwacht das Betriebssystem möglicherweise die korrekte Funktion aller angeschlossenen Festplatten, um vorherzusagen, ob ein Laufwerk ausfallen könnte. Diese Funktion basiert auf einer Technik, die sich S.M.A.R.T. nennt.

S.M.A.R.T. ist die Abkürzung für Self Monitoring, Analysis, and Reporting Technology (Technik zur Selbstüberwachung, Analyse und Bericht). Es handelt sich um einen Industriestandard, der 1992 eingeführt wurde, um auf den Verschleiß von Festplatten frühzeitiger reagieren zu können. Festplatten, die sich an den S.M.A.R.T.-Standard halten, überwachen sich mit einem eigenen Mikroprozessor selbst und erlauben, dass das Betriebssystem Messwerte anfordert, die anzeigen, ob sich Betriebswerte so verändert haben, dass die Platte in näherer Zukunft ausfallen könnte. In diesem Fall kann die Festplatte ausgetauscht werden, bevor Daten verloren gehen.

S.M.A.R.T. ist für alle aktuellen Festplattenlaufwerke verfügbar, die über einen SATA-Anschluss oder PCI mit dem Computer verbunden sind. Um den aktuellen Status Ihrer Laufwerke anzuzeigen, wählen Sie den Menüpunkt Fenster > Laufwerksübersicht einblenden oder drücken Sie ⌘ + 8.

Laufwerksübersicht
Laufwerksübersicht

Die Spalten in der Tabelle haben die folgende Bedeutung:

Die Tabelle aktualisiert sich nicht automatisch, da eine kontinuierliche Überwachung alle Laufwerke verlangsamen würde. Falls Sie sicherstellen möchten, dass die Tabelle aktuell ist, schließen Sie das Fenster und öffnen Sie es dann wieder.

Einblenden von Daten über angeschlossene Bildschirme

Das Programm kann versuchen, alle Bildschirme zu identifizieren, die gegenwärtig am System angeschlossen sind. Wählen Sie den Menüpunkt Fenster > Bildschirmdaten einblenden aus oder drücken Sie ⌘ + 9. Die folgenden Daten über jede Anzeigeeinheit sollten zugreifbar werden:

Der Informationsumfang kann sich zwischen verschiedenen Bildschirmanbietern unterscheiden. Diese Funktion wird nicht von Monitoren unterstützt, die vor 1995 gebaut wurden. Falls Sie ein Bildschirmkabel verwenden, das sich nicht an die VESA-Normen hält oder das Signal über einen Umschalter oder ein ähnliches Gerät geführt wird, kann es sein, dass weder macOS noch Hardwaremonitor den Bildschirm identifizieren können.

Bildschirmdaten
Bildschirmdaten

Bildschirmeinheiten, die direkt in Apple-Computer eingebaut sind, identifizieren sich üblicherweise als „Color LCDs“, die von ‚APP‘ (Apple Inc.) gebaut wurden.