HardwaremonitorTemperaturmonitor

Kommandozeilenversion verwenden

Wenn Sie Erfahrung mit der BSD-Kommandozeile haben oder Messwerte in Ihren eigenen Skripten verwenden möchten, ist dies möglich. Sie können eine Version des Monitorprogramms verwenden, das keine grafische Benutzerschnittstelle besitzt. Das ausführbare Programm ist jeweils im Programm-Bundle der Anwendung zu finden. Um es aufzurufen, verwenden Sie den folgenden relativen Pfad:

Hardware Monitor.app/Contents/Resources/hwmonitor beziehungsweise

Temperature Monitor.app/Contents/Resources/tempmonitor

Aufrufparameter von hwmonitor

Die Parametersyntax lautet wie folgt:

hwmonitor [-c | -f | -k] [-th | -tv]

Das Programm gibt nach dem Aufruf die aktuellen Messwerte aller vorgefundenen Sensoren zeilenweise in der Form

Sensorname: Messwert Einheit

aus. Als Sensornamen werden hierbei die von Apple definierten internen Bezeichnungen der Sensoren verwendet, die in der Firmware des jeweiligen Computermodells verankert sind. Falls Sie die Optionen -c, -f oder -k angeben, erzwingen Sie eine Anzeige von Temperaturdaten in Grad Celsius, Grad Fahrenheit, beziehungsweise Kelvin.

Die Optionen mit dem Anfangsbuchstaben "t" können verwendet werden, um eine Tabelle im CSV-Format (Comma-Separated Values, durch Kommata getrennte Werte) zu erzeugen. CSV ist ein Industriestandard, der es erlaubt, Daten in fast jede Datenbank- oder Tabellenkalkulationsanwendung zu importieren.

Die Option -th erzeugt eine Überschriftenzeile, die alle Sensornamen auflistet. Die Option -tv erzeugt eine Zeile mit Werten für die Tabelle, wobei alle aktuellen Messdaten ausgegeben werden, wie es die Überschriftenzeile vorgibt. Einheiten werden weggelassen. Die erste Zeile der Tabelle enthält Datum und Uhrzeit in einem Format, das sich an die internationalen ISO-Normen hält.

Ähnlich wie beim Vollprogramm benötigt hwmonitor einen Lizenzschlüssel um ohne Einschränkungen zu laufen, so dass alle Sensoren, nicht nur Temperaturwerte angezeigt werden. Die Kommandozeilenversion verwendet automatisch den Schlüssel des Hauptprogramms nachdem dieser eingegeben wurde. Es wird empfohlen, das Programm mit der Option Gültig für alle Benutzer dieses Computers freizuschalten.

Aufrufparameter von tempmonitor

Die Parametersyntax lautet wie folgt:

tempmonitor [-c | -f | -k] [[-a] [-l] | [-th | -tv]]

Das Programm gibt nach dem Aufruf den aktuellen Messwert des ersten Temperatursensors, der sich in der Nähe des ersten Prozessors befindet, als Zahlenwert mit Einheit aus. Falls Sie die Optionen -c, -f oder -k angeben, erzwingen Sie eine Anzeige von Temperaturdaten in Grad Celsius, Grad Fahrenheit, beziehungsweise Kelvin.

Wenn Sie die Option -a verwenden, werden alle Messwerte aller vorhandenen Temperatursensoren zeilenweise ausgegeben. Wenn Sie die Option -l verwenden, wird der Wertausgabe jeweils ein Sensorname vorangestellt und die Ausgabe erfolgt in der Form

Sensorname: Messwert Einheit

Als Sensornamen werden hierbei die von Apple definierten internen Bezeichnungen der Sensoren verwendet, die in der Firmware des jeweiligen Computermodells verankert sind.

Die Optionen mit dem Anfangsbuchstaben "t" können verwendet werden, um eine Tabelle im CSV-Format (Comma-Separated Values, durch Kommata getrennte Werte) zu erzeugen. CSV ist ein Industriestandard, der es erlaubt, Daten in fast jede Datenbank- oder Tabellenkalkulationsanwendung zu importieren.

Die Option -th erzeugt eine Überschriftenzeile, die alle Sensornamen auflistet. Die Option -tv erzeugt eine Zeile mit Werten für die Tabelle, wobei alle aktuellen Messdaten ausgegeben werden, wie es die Überschriftenzeile vorgibt. Einheiten werden weggelassen. Die erste Zeile der Tabelle enthält Datum und Uhrzeit in einem Format, das sich an die internationalen ISO-Normen hält.

Das Programm tempmonitor ist mit dem früher in Zusammenhang mit Temperaturmonitor vertriebenen Programm tempSensor kompatibel und versucht, sich ähnlich zu verhalten. Die in tempSensor unterstützte Option -i zur Anzeige von Sensordaten wird jedoch nicht mehr unterstützt.

WICHTIG: Die Anzeige von S.M.A.R.T.-Festplattensensoren ist nur dann möglich, wenn sich das Kommandozeilenprogramm innerhalb des zugehörigen Bundles der "großen" Applikation befindet und vorher ein chdir (cd) ausgeführt wurde, so dass der Resources-Ordner das aktuelle Verzeichnis ist. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, werden die Festplattensensoren ohne Anzeige von Fehlermeldungen weggelassen.

Fehlermeldungen und Rückgabewerte

Bei Problemen geben die Programme Fehlermeldungen auf dem Standardfehlerkanal aus. Bei Beendigung verwendet die Programme die folgenden Rückgabewerte:
0 - der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt, 1 - ein Fehler in den Befehlszeilenargumenten wurde gefunden, 2 - der Befehl kann auf diesem Computer nicht eingesetzt werden, da keinerlei Sensoren gefunden wurden.


Inhaltsverzeichnis