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Einige Programme speichern vorberechnete Informationen sowie statistische und historische Daten in interne Dateien. Diese Vorberechnung beschleunigt diese Programme, da die betroffenen Daten nicht bei jedem erneuten Start wieder berechnet werden müssen. Zusätzlich wird es möglich, dass die Programme sich an Einstellungen erinnern, die der Benutzer in der Vergangenheit vorgenommen hat. Solche Dateien werden Cache-Dateien (gesprochen: "käsch") genannt.
Wenn ein Programm abstürzt, können Daten in den Cache-Dateien beschädigt werden, da nur ein Teil der aktuellen Informationen in die Dateien geschrieben werden konnte. Cache-Dateien können auch Persönlichkeitsrechte beeinflussen, falls ungewollt private Benutzerdaten gespeichert wurden. Die Funktion Cache-Dateien entfernen erlaubt es Ihnen, Cache-Dateien für verschiedene Anwendungsgebiete zu löschen. Sie können
entfernen.
Beachten Sie, dass das Entfernen von Cache-Dateien alle Programme, die Caching benutzen, vorübergehend verlangsamt, da sie ihre Dateien neu aufbauen müssen.
Die Caches einiger Internet-Browser sind Teil des Benutzer-Caches. Falls Sie den benutzerbezogenen Cache bereinigen, werden Sie gleichzeitig auch bestimmte Browser-Caches verlieren. TinkerTool System stellt dies korrekt dar, indem die betroffenen Web Browser automatisch ausgewählt werden, wenn Sie das Löschen des Benutzer-Caches aktivieren.
Nicht alle Versionen aller Web-Browser für Mac OS X werden in der Bereinigung unterstützt. Falls Sie Ihren Lieblings-Browser vermissen oder dessen jeweiliges Ankreuzfeld in der Liste von TinkerTool System gesperrt ist, sollte Sie die Dokumentation des Browsers heranziehen. Einige Browser werden inzwischen mit eigenen leistungsfähigen Bereinigungs- und Datenschutzfunktionen ausgeliefert.
Mac OS X verwendet interne Tabellen, die Informationen über alle auf einem Computer verfügbaren Schriftarten speichern, sowie über die einzelnen Schriftzeichen, die in diesen Schriftarten enthalten sind, und die Liste der Schriften, die für den aktuellen Benutzer aktiviert sind. Die Daten werden benutzt, um die Schriftverwaltung zu beschleunigen. Schriftsammlung und andere Programme arbeiten möglicherweise nicht mehr richtig, wenn die Daten in diesen Tabellen nicht mehr in sich stimmig sind. Unter anderem können dadurch die folgenden Probleme auftreten:
Das Löschen des Schriftcaches kann dazu führen, dass alle deaktivierten Schriften für den aktuellen Benutzer wieder aktiv werden. Es wird dringend empfohlen, das System direkt nach dem Löschen des Schriftcaches neu zu starten und danach Schriftsammlung zu öffnen um die Schriftkonfiguration und -einstellungen des aktuellen Benutzers zu überprüfen.
Mac OS X verwaltet eine Reihe von Protokolldateien, die Daten über die Aktivitäten des Systems enthalten. Wenn die Terminaufgaben ablaufen, werden die Protokolldateien automatisch archiviert, wenn sie eine bestimmte Größe oder ein bestimmtes Alter erreichen. Sie können die Protokollarchive löschen, um Speicherplatz wiederzugewinnen. Drücken Sie den Knopf Löschen unter Protokollarchive entfernen, um dies durchzuführen. Wenn Sie ein Häkchen bei Auch die Archive zur Buchführung der Verbindungszeit löschen setzen, löscht diese Funktion zusätzlich archivierte Exemplare der Datenbank, die Mac OS X verwendet, um festzuhalten, wie lange einzelne Benutzer mit dem System verbunden sind.
Um Ansichtseinstellungen von Finder-Fenstern zu speichern, legt der Finder versteckte Dateien mit dem Namen ".DS_Store" in jedem Ordner an, den Sie geöffnet haben. Sie können diese Dateien mit der Funktion Finder-Informationsdateien entfernen löschen:
Das Löschen dieser Dateien entfernt alle Präsentationseinstellungen, die der Finder in den betroffenen Ordnern gespeichert hat. Dies schließt Kommentare, angepasste Ordnersymbole, Symbolpositionen und einige andere Ansichtseinstellungen, die der Finder zur Anzeige der Ordnerinhalte verwendet, mit ein.
Einige Mac OS X-Programme verwenden immer noch eine Technik, die aus dem klassischen Mac OS übernommen wurde: Sie speichern zusätzliche Daten, die mit einer Datei verknüpft sind, in einen zweiten unsichtbaren Datenstrom, der Ressourcenzweig oder "Resource Fork" genannt wird. Wenn Sie eine Datei verschieben oder kopieren, werden diese Zusatzinformationen mit übertragen.
Die Macintosh-Dateisysteme HFS oder HFS+ ("Mac OS Extended") und der AppleShare AFP-Dateiserverdienst besitzen spezielle Funktionsmerkmale, um Macintosh-Resource Forks zu verarbeiten. Diese Funktionen sind in anderen Dateisystemen und Netzwerken nicht vorhanden. Mac OS X ist jedoch in der Lage, Resource Forks auf Dateisystemen, die dies nativ nicht unterstützen können, zu emulieren. Die emulierten Forks und bestimmte erweiterte Finder-Attribute werden in unsichtbaren Dateien gespeichert, die einen Namen tragen, der mit "._" (Punkt Unterstrich) beginnt. Diese Dateien können Verwirrung auslösen, wenn sie auf andere Betriebssysteme übertragen werden, z.B. beim Brennen von CD-ROMs oder beim Speichern von Dateien auf Nicht-Apple File-Server. Aus diesem Grund erlaubt TinkerTool System es, die emulierten Resource Fork-Dateien zu entfernen:
Sie sollten Resource-Fork-Emulationsdateien nur entfernen, wenn Sie sicher sind, dass die Forks die diese repräsentieren, nicht mehr von einem Mac OS-Programm benötigt werden. Die Emulationsdateien können außerdem Typ-, Erzeugungs- ("Creator") und andere Finder-Daten enthalten.
Falls Sie native Ressourcenzweige löschen möchten, verwenden Sie bitte den entsprechenden Punkt auf der Karte Ablage.
Um Funktionsmerkmale des Finders zu unterstützen und mit dem klassischen Mac OS kompatibel zu bleiben, legt das Betriebssystem sehr viele versteckte Dateien und Ordner auf einem Volume an, sobald es mit einem Macintosh-Computer verbunden wird. Ein Volume kann eine Wechselplatte oder ein anderes Medium, das sich wie eine Platte verhält, z.B. eine Flash-Karte oder ein Memory-Stick sein.
Diese versteckten Objekte können sichtbar werden, wenn die Platte zu einem späteren Zeitpunkt mit einem anderen Betriebssystem oder Computer verwendet wird. Dies kann Verwirrung für Benutzer von Computersystemen auslösen, die nicht mit Mac OS X arbeiten. Aus diesem Grunde möchten Sie vielleicht ein Volume bereinigen, bevor Sie es an ein "fremdes" System weitergeben.
Durch Löschen der Macintosh-Unterstützungsdateien werden Sie natürlich Daten verlieren, die Mac OS X auf dem betreffenden Volume gesammelt hatte. Dies schließt die folgenden Daten ein:
Die Datendateien an sich bleiben völlig unberührt. Um ein Volume zu bereinigen, führen Sie die folgenden Schritte durch:
Die in Mac OS X verwendete Technik zur Steuerung und Verwaltung von Druckern basiert auf dem Common Unix Printing System (CUPS). Wird ein Dokument auf irgendeinen Drucker ausgegeben, so wird der komplette Datenstrom mit den aufbereiteten Druckdaten vorübergehend vom Betriebssystem in einer Datei gespeichert, die nach und nach an den Drucker gesendet wird. Passiert bei der Druckausgabe ein Fehler, kann es in bestimmten Fällen passieren, dass diese vorübergehend angelegte Datei nicht wieder gelöscht wird und teilweise erheblichen Platz auf Ihrer Festplatte verbraucht.
Um alle älteren Druckausgaben zu löschen, die länger als eine Woche auf Ihrem System verblieben sind, betätigen Sie die Taste Löschen auf der Seite Temporäre Common Unix Printing System (CUPS) Dateien entfernen und folgen Sie den Anweisungen.
Gerät ein laufendes Programm in einen ungültigen Betriebszustand, so wird das von Mac OS X sofort bemerkt und das Programm abgebrochen. Im Normalfall wird dies nur in einem Protokoll festgehalten und die Meldung, dass ein Programm unerwartet beendet wurde, erscheint auf Ihrem Bildschirm.
Einige Programme können jedoch mit zusätzlichen Anweisungen ausgestattet sein, im Falle eines solchen Absturzes eine komplette Kopie des Hauptspeichers, der dem Systemkern zugewiesen ist, zu Diagnosezwecken in eine Datei zu schreiben. Software-Entwickler können diese Datei untersuchen, um herauszufinden, in welchem exakten Betriebszustand sich das System zum Zeitpunkt des Absturzes befunden hat. Solche Dateien werden als Post-Mortem-Speicherabzug bezeichnet. Sie verbrauchen in der Regel mehr als 100 MByte Speicherplatz pro Exemplar.
Wenn Sie diese Dateien nicht mehr zu Diagnosezwecken brauchen, können Sie sie löschen. Betätigen Sie hierzu auf der Seite Speicherabzüge entfernen die Schaltfläche Löschen.