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Dateisysteme überwachen

Volumes: Einführung

System Monitor kann die aktuelle Belegung von Dateisystemen („Volumes“, Datenträger), die zurzeit an den Computer angeschlossen sind, überwachen. Die Gesamtbelegung der ausgewählten Volumes wird dabei in der Menüleiste angezeigt.

Wenn Sie die Dateisysteme des Computers überwachen möchten, führen Sie die folgenden Schritte durch:

  1. Sorgen Sie dafür, dass das Steuerungsfenster des Programms sichtbar ist.
  2. Wählen Sie in der Seitenleiste die Rubrik Informationsquellen > Volumes.
  3. Stellen Sie sicher, dass auf der rechten Seite des Fensters der Punkt Diesen Bereich überwachen angekreuzt ist.

Es gehen nur diejenigen Datenträger in die Berechnung ein, die Sie zur Anzeige ausgewählt haben (siehe unten).

Die angezeigten Daten werden live ermittelt und ungefähr einmal pro Minute aktualisiert. Die Volumes werden nicht öfter abgefragt, um die Übertragung der eigentlichen Nutzdaten nicht auszubremsen. System Monitor berücksichtigt außerdem Ihre persönlichen Energiespareinstellungen für Festplatten. Wenn anzunehmen ist, dass sich die Platten im Ruhezustand befinden, vermeidet das Programm automatisch, die Belegung der Datenträger abzufragen, um die Platten nicht unnötig aufzuwecken. Falls Sie dieses Menü gezielt öffnen, werden alle überwachten Platten allerdings geweckt, um die aktuellen Daten anzuzeigen.

Unterschiedliche Definitionen von freiem und belegtem Speicherplatz (nur macOS 10.13 oder höher)

Falls Sie mindestens die Version 10.13 von macOS einsetzen, ist System Monitor in der Lage, mit unterschiedlichen Definitionen von freiem und belegtem Plattenspeicher zu arbeiten. Sie können zwischen den verschiedenen Anzeigebetriebsarten über den Menüknopf Definition von „frei“ hin- und herschalten.

Die Definition von „frei“, die Sie hier auswählen, wird für alle Volumes wirksam, die System Monitor in der Menüleiste und in den Menüpunkten anzeigt. Beachten Sie, dass der Wert für belegten Speicher sich ebenso ändert, da die tatsächlich vorhandene Speichermenge selbstverständlich gleich bleibt.

Falls Sie die Statusleiste in modernen Versionen des macOS-Finders einschalten, stimmt der Betrag für freien Speicher, der in den Leisten von Finder-Fenstern angezeigt wird, mit der Definition Platz nach Bereinigung überein.

Volumes: Menüleiste

Über die Box Menüleiste können Sie bestimmen, in welcher Form die Speicherbelegung angezeigt werden soll. System Monitor stellt verschiedene Symbole und Funktionen zur Verfügung, die Sie in beliebiger Reihenfolge anordnen können. Die folgenden Elemente können verwendet werden:

In der Box simuliert der obere Balken als Muster, wie diese Überwachungsrubrik in der Menüleiste dargestellt werden soll. Sie können die einzelnen Symbole mit der Maus anfassen und in eine andere Reihenfolge schieben. Sie können ein Element entfernen, indem Sie es aus der Leiste herausziehen. Die untere Leiste enthält den Vorrat aller Elemente, die zur Verfügung stehen. Wenn Sie ein bestimmtes Element neu in die Menüleiste einfügen möchten, ziehen Sie es mit der Maus vom unteren in den oberen Balken. Ein Druck auf den Knopf Standard führt dazu, dass Ihre aktuelle Einstellung gelöscht und ein Standardvorschlag für die Menüleiste vorgegeben wird.

Elemente zum Einfügen eines Zwischenraums werden mit gestrichelten Rechtecken dargestellt, so dass Sie diese leicht erkennen und verschieben können. In der tatsächlichen Anzeige wird dieses Rechteck unsichtbar, so dass der Zwischenraum seine Aufgabe erledigt, für einen leeren Platz innerhalb der Menüleiste zu sorgen.

Falls Sie versehentlich alle Symbole dieser Überwachungsrubrik aus der Menüleiste löschen, erscheint als Platzhalter ein Drei-Sterne-Symbol (⁂, Asterismus). Somit ist sichergestellt, dass Sie das zugehörige Menü immer noch öffnen können.

Sie können die Symbole nicht direkt in die echte Menüleiste ziehen.

Volumes: Menüpunkte

Im Menü dieser Überwachungsrubrik werden für jedes ausgewählte Dateisystem die folgenden Punkte angezeigt:

Auswahl der zu überwachenden Dateisysteme

Über die Tabelle Die folgenden Volumes berücksichtigen können Sie einstellen, welche Dateisysteme vom Programm überwacht werden sollen und welche nicht. Kreuzen Sie die Volumes an, die überwacht werden sollen, und entfernen Sie die Häkchen bei den Volumes, auf denen keine Überwachung stattfinden soll. Sie können die Auswahl auch mit den Knöpfen Alle und Keine automatisch auf alle Einträge anwenden. Die Zeilen in der Tabelle können mit der Maus in eine andere Reihenfolge gezogen werden, falls Sie dies wünschen. Die Reihenfolge übertragt sich dann auf die jeweiligen Abschnitte im Menü.

Falls Volumes das moderne Dateisystem APFS (Apple File System) statt des klassischen HFS+ (Mac OS Extended) einsetzen, wird dies durch eine zusätzliche Markierung APFS auf der rechten Seite der Tabelle angezeigt. APFS unterstützt fortgeschrittene Funktionen, bei denen Volumes ihren Speicherplatz miteinander teilen können. Dies könnte Ihre Wahl beeinflussen, welche Volumes Sie überwachen möchten.

Auch externe und auswechselbare Datenträger erscheinen automatisch in der Tabelle. Falls Sie einen Datenträger überwachen möchten, der nicht immer mit Ihrem Computer verbunden ist, ist dies möglich. Führen Sie die folgenden Schritte durch:

  1. Stellen Sie sicher, dass das zu überwachende Volume an den Computer angeschlossen ist.
  2. Kreuzen Sie das entsprechende Volume in der Tabelle an.

Falls dieser Datenträger später deaktiviert wird, erscheint er in abgeblendeter Schrift in der Tabelle und behält seine Position innerhalb der anderen überwachten Datenträger bei. Die Überwachung wird vollautomatisch wieder eingeschaltet, sobald der Datenträger wieder verfügbar ist.

Damit weder Sie noch System Monitor Datenträger miteinander verwechseln, sollten Sie dafür sorgen, dass alle verwendeten Volumes unterschiedliche Namen tragen.