Um das Programm zu benutzen, klicken Sie dessen Symbol an, geben Sie die Anzahl Prozessoren, die gesteuert werden soll, in das Feld Anzahl zu belastende Prozessoren ein und stellen Sie die gewünschte Last mit dem Schieberegler ein.
Starten Sie das Programm Aktivitäts-Anzeige, das Bestandteil jedes Mac OS X-Systems ist. Sie können irgendeine der möglichen Überwachungsanzeigen auswählen, z.B. Anzeige > Balken für CPU-Auslastung > Horizontal. Die Last für jeden Prozessor wird dann angezeigt. Auf der Kommandozeile können Sie andere Tools wie top oder ps verwenden, um die CPU-Aktivität zu überwachen.
Das Programm kann nur die Last steuern, die es selbst erzeugt. Falls Sie andere Programme laufen haben, können diese Anwendungen die Prozessoren ebenso belasten. Da die Funktionsweise von Mac OS X garantiert, dass kein Programm (außer dem Betriebssystemkern selbst) einem anderen Programm Prozessorleistung „stehlen“ kann, können Sie SystemLoad keine Last erzeugen lassen, die geringer ist, als die momentane Gesamtlast auf Ihrem Rechner. Die mit dem Schieberegler eingestellte Last ist die zusätzliche Belastung der Prozessoren.
Eine Vielzahl von Faktoren hat Einfluss auf die tatsächliche Lastanzeige: Programme zur Anzeige der Prozessoraktivität müssen die Last innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls ausmessen. Da Mac OS X ständig die Prozessorzeit abhäng von der momentanen Gesamtlast neu zuweist, kann es passieren, dass SystemLoad innerhalb des Messintervalls wechselnde Anteile der gesamten Prozessorleistung erhalten hat. Obwohl SystemLoad versucht, eine genaue Last im System zu erzeugen, können andere Ereignisse dazu führen, dass die Messung ungenau wird. Dies gilt besonders für Systeme mit mehreren CPUs, da Mac OS X entscheiden kann, das Programm während des Messintervalls auf unterschiedliche Prozessoren zu platzieren. So kann eine definierte Belastung von 50 Prozent für einen Einzelprozessor als 60 Prozent Last auf Prozessor A und 40 Prozent Last auf Prozessor B in einem Zweiprozessorsystem angezeigt werden.
Mac OS X ist Moment nicht in der Lage, die „Prozessoraffinität“ zu steuern, eine Funktion, die in manchen Betriebsssystemen vorhanden ist. Diese Funktion würde es erlauben, ein bestimmtes Programm an einen bestimmten Prozessor zu binden, um zu verhindern, dass das Betriebssystem den laufenden Prozess von einer CPU auf eine andere verschiebt. Das Fehlen dieser Funktion bedeutet für alltägliche Arbeiten keine Einschränkung, aber führt dazu, dass die Lastanzeige auf Mehr-CPU-Systemen zwischen den Prozessoren schwankt.
Um eine so genaue Belastung wie möglich zu erzeugen, sollten Sie andere laufende Programme beenden.
Nein, SystemLoad ist ein normales Programm, das Ihren Rechner rechnen lässt. Genau hierzu wurde Ihr Macintosh gebaut. Das einzig besondere an SystemLoad ist, dass es genau steuern kann, wie viele Berechnungen wann stattfinden. Dies kann keinerlei Schäden an einem funktionierenden System auslösen.
Natürlich wurde SystemLoad dazu entwickelt, Hardware-Probleme aufdecken zu können. Das heißt falls Ihre Hardware bereits defekt ist, wird SystemLoad höchstwahrscheinlich eine Fehlersituation auslösen. Falls beispielsweise das Kühlsystem nicht richtig arbeitet und Sie maximale Last im System erzeugen, könnte Ihr Mac sich automatisch abschalten, weil er die kritische Temperaturgrenze überschreitet.
Sobald Sie den Knopf Start drücken, versucht das Programm, die Last auf den Prozessoren gemäß eines bestimmten Musters zu verändern. Dieses Muster entspricht den Frequenzen einer C-Dur-Tonleiter zwischen den Noten C6 und C7. Bei Prozessoren, die viel Leistung aufnehmen, führt dies dazu, dass der von den Prozessoren aufgenommene Strom nach dem gleichen Muster variiert. Für ein Zweiprozessorsystem mit PPC970-Prozesoren beispielsweise wechselt der aufgenommene Strom im Millisekundenbereich zwischen 22 und 120 Ampère. Bestimmte Bauteile im Netzteil werden durch diese Lastwechsel zum Schwingen in der gleichen Frequenz angeregt. Bei einigen Netzteilen werden die Änderungen hörbar. Ähnliche Effekte können auch bei Gleichstromwandler-Boards einiger PowerBook-Modelle beobachtet werden.
Falls Sie nichts hören, nachdem Sie den Startknopf gedrückt haben, verwenden Sie entweder ein Computersystem mit niedriger Leistungsaufnahme, oder es ist mit einem sehr stabilen Netzteil ausgestattet. Bei Computern mit variabler Geschwindigkeit funktioniert dieses Merkmal eventuell nicht, wenn Sie die Energiesparoptionen auf minimale Prozessorleistung gestellt haben.
Es könnte bereits sein, dass Sie ein Zwitschergeräusch aus dem Netzteil hören, nachdem das Programm gestartet wurde und die Last nicht bei 100 % liegt.
Bitte verwenden Sie den Apple Support-Artikel für Technische Unterstützung TS2033 (externer Link) um offizielle Informationen von Apple zu erhalten.